10 Fakten rund um die Braunkohle


Braunkohle ist der einzige heimische Energieträger, der in großen Mengen langfristig subventionsfrei zu wettbewerbsfähigen Konditionen bereitgestellt werden kann.

Mit einer Fördermenge von mehr als 175 Mio. t (2008) ist die Braunkohle zu rund 40 % an der Primärenergiegewinnung in Deutschland beteiligt und damit wichtigster heimischer Energieträger.

Hochwertige und im weltweiten Vergleich vorbildliche Rekultivierung ist Ausgleich für die Landinanspruchnahme durch den Bergbau.

Rund 92 % der gesamten Gewinnung werden zur inländischen Erzeugung von Strom und Fernwärme eingesetzt. Sämtliche Kraftwerke verfügen über hochwirksame Anlagen zur Entschwefelung, Entstickung und Entstaubung der Rauchgase.

Durch den Verbund von Tagebau und Kraftwerk bieten Anlagen auf Braunkohlenbasis ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit. Es gibt keine Transportrisiken.

Kraftwerke auf Braunkohlenbasis erzeugten im Jahre 2008 rund 150 Milliarden Kilowattstunden Strom. Jede vierte in Deutschland verbrauchte Kilowattstunde Strom basiert auf dem Einsatz der heimischen Braunkohle.

In Deutschland werden rund 50.000 wettbewerbsfähige Arbeitsplätze durch Braunkohlenbergbau und -stromerzeugung gesichert.

Der Arbeitsschutz ist hoch entwickelt: Mit 4,3 anzeigepflichtigen Arbeitsunfällen je 1 Mio. Arbeitsstunden (2007) liegt die Branche weit unter dem Durchschnitt der deutschen Wirtschaft (2006: 17,5).

Die Braunkohlenindustrie bekennt sich zum vorsorgenden Klimaschutz. Mit hohen
Investitionen in die Kraftwerke – Neubauten und Modernisierung – wurde und wird die Effizienz der Stromerzeugung kontinuierlich gesteigert und die Emissionen gesenkt.

Die Strategie der kontinuierlichen Modernisierung des Kraftwerksparks durch Neubau hoch effizienter Kraftwerke mündet ab etwa 2020 in die Option, das anfallende CO2 abzuscheiden und in geologischen Formationen abzulagern.

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