Bandanlage/Bandstraße
1. stationäre, d. h. ortsunveränderliche Gurtbandförderer, z. T. fest auf Fundamenten verankert, in Tagebauen zum Transport von Abraum und Kohle, in Brikettfabriken zum Brikett- und Kohlentransport.
2. verschiebbare, d. h. rückbare Gurtbandförderer im Tagebau, aus beweglichen Stahlgerüsten bestehend. siehe ÜbergabestationBandsammelpunkt
Verteilerpunkt, wo alle Bandstraßen eines Tagebaus zusammenlaufen und die Übergabepunkte wie auf einem Verschiebebahnhof zur gezielten Weiterleitung des Fördergutes verschoben werden können.
Bandschleifenwagen
Über eine Bandanlage fahrbarer Wagen auf Raupenketten oder Schienen, der
z. B. Abraum vom Förderband nimmt und an den Absetzer übergibt.Barbaratag
Alljährlich am 4. Dezember feiern die Bergleute den Namenstag ihrer Schutzheiligen, der Heiligen Barbara.
Begleitrohstoffe
Rohstoffe, die in Braunkohlentagebauen neben der Braunkohle vorkommen und wirtschaftlich genutzt werden, z. B. Ton, Kies, Findlinge.
Beladewagen
Über oder neben einer Bandstraße fahrbarer Wagen auf Raupenketten, der das vom Schaufelradbagger kommende Material über einen Trichter auf die Bandstraße fallen läßt. Übergabestation zwischen Schaufelradbagger und Bandstraße.
Berme
Schmale, ebene Fläche in einer treppenartig geformten Böschung, überwiegend zur Verminderung der Gesamtneigung und zur Unterteilung einer Böschung.
Braunkohle
Fester, fossiler Energieträger pflanzlichen Ursprungs.
Heizwert: 8.000 - 12.000 kJ/kg, Wassergehalt: 42 % - 60 %Braunkohlenstaub
Fester Brennstoff aus Braunkohle.
Heizwert: 21.000 - 22.200 kJ/kg, Wassergehalt: 11 %Brikett
Brikett, abgeleitet vom französischen la brique - der Ziegel, ein fester Brennstoff zur Wärmeerzeugung.
Heizwert: 19.000 - 20.000 kJ/kg, Wassergehalt: 17 % - 19 %Brunnengalerie
Anordnung von Entwässerungsbrunnen im Vorfeld der Tagebaue. siehe Sümpfung
Bruttoinlandsprodukt (BIP)
Derjenige Teil der wirtschaftlichen Leistung einer Volkswirtschaft, der innerhalb der Landesgrenzen erbracht wird. Das Bruttoinlandsprodukt ist als Bezugsgröße für Vorgänge im inländischen Energiebereich besser geeignet als das Bruttonationaleinkommen (früher: Bruttosozialprodukt), das zusätzliche reine Zahlungsvorgänge beinhaltet, die keinen Einfluss auf den inländischen Energieeinsatz haben.





